Performance Autor: Verena 24.01.2020
Wie kann ich Google wissen lassen, dass von meiner Internetseite auch eine mobile Variante besteht? SEO-Spezialist Matt Cutts weiĂ auf diese Frage eine Antwort. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass eine Website mit dem gleichen Design fĂŒr User mobiler GerĂ€te wie Smartphones und normaler Internetuser verfĂŒgbar ist. Sind die Homepages in Systeme wie JavaScript oder CSS integriert, ist eine qualitative Auflösung der Website auf verschiedenen Bildschirmen problemlos möglich. Webmaster sollten bei der Erstellung der Homepages aus diesem Grund dafĂŒr sorgen, dass CSS oder JavaScript keinesfalls blockiert werden.
Eine weitere Möglichkeit fĂŒr einwandfreie virtuelle Auftritte auf dem Desktop und auf dem Smartphone besteht darin, zwei verschiedene Versionen einer Homepage miteinander zu verlinken. Diese Verlinkung funktioniert, indem auf der Desktop-Version die Verlinkung rel=âalternateâ vermerkt wird, wobei die mobile Variante den Verlinkungscode rel=âcanonicalâ erhĂ€lt. Kennzeichnen Webmaster die Websites in dieser Form, erfĂ€hrt Googlebot automatisch, dass zwei Homepages mit verschiedenen URLs trotzdem zusammengehören. Google ist aufgrund dieser Technik in der Lage, die korrekten Versionen miteinander zu verbinden.
Ebenso können Webmaster aktiv zur Verlinkung zwischen der Smartphone- und Desktop-Version einer Webseite beitragen, indem die Smartphone-Agenten von der Desktop-Variante auf die Smartphone-Variante umgeleitet werden. Erkennt Googlebot eine Website, die fĂŒr die mobile Googlebot-Variante zugelassen ist, wird Google beginnen, diese Website zu interpretieren und die ZusammenhĂ€nge schnell erkennen. Aus dem Grund verweist Matt Cutts eindringlich darauf, die Funktionen âGooglebotâ oder âGooglebot Mobileâ keinesfalls zu blockieren. Denn sollte Googlebot in irgendeiner Weise auf der Homepage blockiert werden, ist es fĂŒr Google schwierig (wenn nicht unmöglich), die richtige URL ausfindig zu machen.
Solange diese Voraussetzungen gegeben sind, ist Google generell in der Lage zu erkennen, ob eine Website eine Version fĂŒr Mobile-User und Desktop-User bietet. Das Hauptaugenmerk der Webmaster sollte daher tatsĂ€chlich darauf liegen, sicherzustellen, dass Programme wie CSS, JavaScript oder andere Googlebot-Funktionen nicht blockiert werden. Dabei sollte Googlebot wie ein regulĂ€rer Desktop-User eingestuft werden und Googlebot Mobile sollte unbedingt fĂŒr Smartphones angewendet werden. Sind diese Voraussetzungen erfĂŒllt, steht einem qualitativen virtuellen Auftritt auf dem Smartphone und dem Desktop nichts mehr im Wege.
In einem Video erlÀutert der Leiter des Google Webspam-Teams Matt Cutts auf welchen Wegen Google von eine mobilen Version ihrer Webseite erfahren kann.